Bewerbung: Vorher zum Telefon greifen erhöht Chancen

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Bei der Bewerbung das Telefon nicht vergessen

Sie haben ein sehr interessantes Stellenangebot gefunden. Jetzt schnell die Bewerbung schreiben, abschicken – und warten.
STOP! Wenn Sie mit ihren Bewerbungsunterlagen nicht 1 von 100 oder mehr sein wollen, sollten Sie einen wichtigen Schritt vorschalten: Einen Anruf beim zuständigen Personaler. Ein solches Telefonat kann sich für Ihre Bewerbung nur positiv auswirken:

1. Ihr Name ist schon bekannt, wenn das Bewerbungsschreiben eintrifft
2. Sie können häufig zusätzliche Informationen zur Stelle und dem Unternehmen erfahren
3. Sie haben die Möglichkeit, Ihre besonderen Qualifikationen bei der Kurzvorstellung anzusprechen

Fragen wie „Ist die Position noch verfügbar?“ oder „Führen Sie schon Gespräche?“ sind dagegen wenig nützlich, wenn nicht sogar nervig.

Die Mühe, die Telefonnummer des zuständigen Personalers ggf. erst herauszufinden lohnt sich also. Genau, wie die Zeit, die Sie als guter Bewerber in die Vorbereitung des Anrufs investieren. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie den Zuständigen in der Personalabteilung nicht sofort erreichen. Bleiben Sie hartnäckig und planen Sie von vornherein gleich mehrere Versuche ein. Wenn Sie Ihren Ansprechpartner dann sprechen ist es hilfreich und höflich gleich am Anfang zu fragen, ob und wenn ja, wie viel Zeit der Personalsachbearbeiter hat Ihnen Fragen zum Stellenangebot zu beantworten. Legen Sie Ihren Lebenslauf neben das Telefon, um auch detailliert auf mögliche Fragen eingehen zu können. In der Regel ist eine Gesprächsdauer von ca. 5-10 Minuten realistisch, d.h. kommen Sie gleich zum Punkt mit einer Frage, die für Sie interessant ist und nicht aus der Stellenanzeige hervorgeht. Insgesamt sollten Sie drei Fragen vorbereiten, die Sie an den Recruiter richten. Dazu müssen Sie natürlich vorher auch überlegt haben, welche Ihrer Qualifikationen, Erfahrungen oder Kenntnisse aus Sicht des potenziellen Arbeitgebers besonders interessant sein könnten. Bauen Sie diese in Ihre Fragen ein oder lenken Sie die mögliche Antwort dorthin.

Nach dem Gespräch können Sie sich im Anschreiben auf das Telefonat beziehen und ggf. auf zusätzliche Aspekte eingehen, die Sie in Erfahrung gebracht haben.

Und dann ist Ihre Bewerbung sicher nicht mehr 1 von 100 sondern wohl eher DIE EINE.

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