Bewerbungsfoto: Je attraktiver desto besser

In Blogby verwaltung

Eine Studie zeigt: Beim Bewerbungsfoto keine Kompromisse machen

Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland noch immer fester Bestandteil einer Bewerbung – dabei ist es egal, ob diese online oder aber in der guten, alten Papierform erfolgt. Mittlerweile kursieren von vielen Bewerbern dank Facebook, Instagram oder XING oft schon viele Bilder im Internet in Form von Profilbildern, aber auch Freizeitbildern. Und dann werde ich plötzlich zum Bewerber, weil ich eine neue Stelle suche. Brauche ich da noch ein professionelles Bewerbungsfoto? Ganz sicher brauchen Sie das! Denn Studien belegen, dass Sie damit Ihre Chancen zu einem Interview eingeladen zu werden deutlich erhöhen können. Die Attraktiven haben 40% häufiger eine Einladung zum Bewerbungsgespräch bekommen als die weniger attraktiven Bewerber. Diese Zahl wurde auf Basis von speziell erstellten Facebook Profilen ermittelt, die nur für die Studie angelegt wurden. Die Studie selbst wurde in Belgien mit jungen Hochschulabsolventen durchgeführt und im Dezember 2015 publiziert.

Mit diesem Wissen ist klar, dass Schnappschüsse jeglicher Art ungeeignet sind, wenn ich als Bewerber punkten will. Gleiches gilt für unscharfe Fotos oder veralteten Aufnahmen. Schließlich wollen Sie ja beim Interview nicht mit den Worten: „Jetzt hätte ich Sie beinahe nicht erkannt!“ begrüßt werden.
Nun ist der Gang zum Fotografen gerade bei den Damen beinahe vergleichbar mit einem Termin beim Kieferchirurgen, sprich: furchtbar! Gut, Frauen sind da besonders selbstkritisch, aber es liegt auch an der enormen Erwartung an das Foto. Mit ein paar Aufnahmen muss „DAS“ Bild dabei sein – und viel kosten sollte es auch nicht.
Ein gutes Foto hat seinen Preis und ist es definitiv auch wert: einem Shooting sollte ein Vorgespräch vorangehen zum Klären der Erwartungen und zum Kennenlernen des Fotografen. Besprechen Sie Details zur Kleidung und zum Ablauf, vielleicht buchen Sie auch eine Visagistin dazu für Frisur und Make-up. Je entspannter die Atmosphäre, desto schöner die Bilder. Außerdem sollten Sie die Möglichkeit haben, verschiedene Outfits auszuprobieren. Das wirkt manches Mal wahre Wunder! Gemeinsam mit dem Fotografen wählen Sie dann die besten Fotos aus, die in der Regel dann noch einmal nach bearbeitet werden.

Und dann zählen Sie sicher auch zu denen, die aufgrund des attraktiven Fotos zum auserwählten Kreis gehören! Ach ja: und bitte die Profilbilder gleich mitaktualisieren ?

Hier noch ein paar weitere Hinweise und Einschätzungen von Praktikern in Sachen Bewerbungsfoto.

Jobprofiling: erfolgreich bewerben mit professioneller Fallanalyse
Wiedereinstieg: Elternzeit und die Fähigkeiten-Falle