Bewerbung: Weniger Stress bei der Jobsuche

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Warum Stress bei Jobsuche und Bewerbung ein Problem ist

Bei der Jobsuche eine Bewerbung nach der anderen schreiben zu müssen, weil die Firma Personal in großem Stil abgebaut hat oder vielleicht insolvent wurde – oder, weil man sich „einvernehmlich“ getrennt hat, denn der neue Chef hatte so ganz andere Vorstellungen und Anforderungen: egal, es ist immer Stress,  arbeitssuchend zu sein und eine neue Stelle finden zu müssen. Viele Bewerber sitzen morgens voller Erwartung vor dem Computer und durchsuchen die Stellenportale im Internet. Manche haben sich ein Ziel gesetzt, 10 oder mehr Bewerbungen pro Woche zu verschicken. Wehe, das Internet liefert keine passenden Stellenangebote: schon geht die „Oh mein Gott, so werde ich nie einen neuen Job finden“-Panik los, gefolgt von „Meine Ersparnisse reichen nur noch bis …“ – und so dreht sich die Stress-Spirale weiter. Die negativen Effekte dieses Phänomens sind vor allem durch Forschungen in USA wissenschaftlich belegt – mehr dazu hier lesen. Ein Arbeitssuchender ist auch laut einer DAK-Studie gestresster als ein Manager. Cortisol, das Stresshormon, übernimmt eine wichtige Rolle im Körper. Nur wenn davon auf Dauer zuviel im Blut ist, gibt es Probleme: Schlafstörungen, höhere Anfälligkeit für Infekte – und eine andauernde Reizbarkeit hin bis zur Aggression. Daraus resultiert auch eine Art „Tunnelblick“: die Offenheit für Neues und auch die Kreativität sind deutlich eingeschränkt. Beides brauchen Jobsuchende aber für eine erfolgreiche Bewerbung.

Bei aller Notwendigkeit Zeit für die Jobsuche aufzuwenden, braucht man aber genauso Zeit, um dem Stress aktiv entgegen zu wirken. Dazu ein paar Tipps:

Das Einplanen fester Termine für sportliche Aktivitäten ist ein absolutes Muss und hier gilt die Devise: lieber täglich 20 – 30 Minuten (mehr geht natürlich immer ? als zwei Mal die Woche 2 Stunden. Wichtig ist, dass der Kreislauf richtig in Gang kommt wie beim Laufen, Schwimmen aber auch bei Übungen auf einem hoch elastischen Trampolin. Das Einbauen von Entspannungsübungen oder der „Miniurlaub“, bei dem bewusstes Genießen (und das kann auch das genüssliche Trinken eines Cappuccinos sein) im Vordergrund stehen, helfen da weiter. Ach ja, Zigaretten und Alkohol sollten natürlich auch nur in einem angemessenen Maß konsumiert werden. Alles nicht so einfach? Mit Hilfe ihres Hausarztes oder einer guten externen Beratung lässt sich eine gute Routine einführen. Ein verbessertes Wohlbefinden und die dazu gehörenden Techniken werden das weitere Leben positiv beeinflussen – und dann gehört die Jobsuche schnell der Vergangenheit an.

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